Die echte Virusgrippe (Influenza) ist relativ selten. Sie tritt meistens epidemieartig auf. Die schwerste Epidemie im letzten Jahrhundert war 1918/19, die sogenannte Kopfgrippe, bei der es sehr viele Tote in Europa gab. Die letzte bedeutende Grippeepidemie war 1969 die Hongkong-Grippe. Seitdem gab es in Europa keine extrem schweren Grippeepidemien mehr.

Die Pandemie 1918/19 ist zusammengebrochen ohne Impfung. Das heißt, die Krankheit ist von alleine ausgestorben. Wenn genügend Menschen gegen das bestimmte Grippevirus immun sind, hört im Regelfall die Epidemie von allein auf.

Sehr häufig treten im Winter grippale Infekte auf. Dies ist aber nicht mit der echten Virusgrippe zu verwechseln. Gegen die grippalen Infekte hilft die Impfung nicht.

Jedes Jahr treten andere Grippearten auf, jeweils durch unterschiedliche Viren ausgelöst. Man weiß im voraus nie, welches Virus im nächsten Winter kommt. Dies ist auch das Problem bei der Herstellung der Impfstoffe, die Chargen müssen jedes Jahr gewechselt werden und kommen im Grunde immer zu spät.

Ein großes Problem kann entstehen, wenn man in die akute Krankheit hineinimpft. Das heißt, ein Grippekranker wird geimpft, wenn die Krankheit schon im Körper steckt. Dann können unter Umständen sehr schwerwiegende Verläufe auftreten.

Man darf sich nicht bange machen lassen, von einer regelrechten Hysterie oder Pressepropaganda, wie im Winter 1999/2000 geschehen. Die Bevölkerung wurde gewarnt vor einer Grippe, die in Schottland verheerende Ausmaße habe. Dies hat überhaupt nicht gestimmt. Es gab in Schottland keine verstärkte Grippeepidemie gegenüber den sonstigen Jahren. Es wird häufig ohne Grund Angst gemacht mit einer Grippewelle in fernen Ländern wie in Hongkong oder auch Russland.

Die Schulmedizin argumentiert bei der Grippeimpfung damit, dass keine Medikamente gegen die echte Virusgrippe zur Verfügung stünden. Antibiotika helfen bekanntlich bei einem viralen Infekt überhaupt nicht. Sie werden zwar sehr oft verordnet, aber nur deshalb, weil der Arzt nichts anderes weiß, nicht aus rationalen Gründen. Die Naturheilkunde hat aber zahlreiche Mittel, die auch bei der echten Virusgrippe zum Einsatz kommen. Hierbei sei nur an pflanzliche Heilmittel, Homöopathika und auf die Therapie mit verschiedenen Wickeln hingewiesen. Auch mittels Ernährungstherapie lässt sich die Grippe günstig beeinflussen. Es stehen also sehr wohl wirksame Therapiemethoden zur Verfügung, so dass man vor einer Grippe keine übermäßige Angst zu haben braucht.

An einer Grippe sterben insgesamt nur sehr wenige Menschen. Meistens sind dies Patienten, denen es ohnehin sehr schlecht geht und die sowieso in dieser Zeit gestorben wären. Wenn Patienten im letzten Krebsstadium dann noch zusätzlich eine echte Grippe bekommen, ist es sehr gut möglich, dass sie daran sterben. Menschen mit einem einigermaßen normalen Immunsystem sind davon aber nicht betroffen.

Man sollte sich grundsätzlich bei einer Impfung vorher über den Beipackzettel informieren. Den gibt es bei jeder Impfung, die Ärzte rücken aber ungern damit heraus. Praktisch jeder Impfstoff enthält artfremdes Eiweiß und kann damit Allergien induzieren. Die Impfstoffe werden fast alle auf Hühnereiweißbasis gezüchtet, so dass vor allem bei einer Hühnereiallergie Probleme entstehen. Als Hilfsstoffe enthalten die Impfstoffe Formaldehyd, Polymyxin B (ein Antibiotikum), Äther und verschiedene Phosphate. Zur Konservierung ist in praktisch jedem Impfstoff ein Antibiotikum und Formaldehyd enthalten. Diese Stoffe sind grundsätzlich schädlich und belasten das Immunsystem.

Eine Grippeimpfung ist nur angezeigt, wenn ein sehr hohes Risiko bei dem Betreffenden vorliegt, was sehr selten zutrifft und derjenige ausreichend über Vor- und Nachteile der Impfung aufgeklärt ist.